Im digitalen Marketing wird der Erfolg von Kampagnen häufig an zwei Polen gemessen: der Reichweite und Sichtbarkeit auf der einen Seite sowie den Abschlüssen und Conversions auf der anderen. Dazwischen liegt jedoch eine entscheidende Phase, die darüber bestimmt, ob aus Aufmerksamkeit echtes Interesse und schließlich konkrete Handlungsbereitschaft entsteht: der Mid Funnel.
Gerade dieser Abschnitt gewinnt zunehmend an Bedeutung. Denn Kaufentscheidungen beginnen oft deutlich früher, als klassische Performance-Modelle vermuten lassen.
Zwischen Aufmerksamkeit und Entscheidung
Der Mid Funnel ist der Bereich der Customer Journey, in dem Nutzer Informationen vertiefen, Angebote vergleichen und Marken bewerten. In dieser Phase geht es nicht mehr allein darum, Sichtbarkeit zu erzeugen, sondern Relevanz aufzubauen.
Vorliegende Daten unterstreichen diese Bedeutung: 84 % der Käufer haben ihre Marke bereits gewählt, bevor sie im Lower Funnel ankommen. Zugleich deuten Google-Daten darauf hin, dass der Stärkung dieser Phase bis zu 16-mal mehr Umsatz zugeschrieben werden kann als einer rein auf Last Click ausgerichteten Attribution.
Für Werbetreibende bedeutet das: Wer den Mid Funnel vernachlässigt, verzichtet auf einen wichtigen Hebel zwischen Markenaufbau und Performance.
Native Formate im Mid Funnel
Gerade im Mid Funnel kommt es darauf an, Nutzer in einem passenden Umfeld anzusprechen und ihnen Inhalte anzubieten, die über eine reine Werbebotschaft hinausgehen. Genau hier setzen Native Formate an.
Native Teaser eignen sich, um Themen und Angebote aufmerksamkeitsstark, aber zugleich integriert und nutzerorientiert zu platzieren. Sie schaffen qualifizierte Zugänge zu weiterführenden Informationen und können Nutzer aus einer ersten Wahrnehmung heraus gezielt in die nächste Phase führen.
Native Advertorials bieten darüber hinaus Raum für inhaltliche Tiefe. Sie ermöglichen es, Marken, Produkte oder Lösungen ausführlicher zu erklären, Zusammenhänge darzustellen und Vertrauen aufzubauen. Vor allem bei erklärungsbedürftigen Themen können sie im Mid Funnel eine wichtige Rolle spielen, weil sie Orientierung und Relevanz verbinden.
Relevanz statt reiner Abschlusslogik
Eine Mid-Funnel-Strategie verlangt nach einem differenzierteren Blick auf Wirkung. Klassische Abschlussmetriken reichen allein nicht aus, um den tatsächlichen Wert dieser Phase abzubilden.
Wichtige KPIs sind deshalb unter anderem:
• Verweildauer,
• Qualified Visits beziehungsweise relevante Sessions,
• Interaktionen auf der Website
• und Produktsuchen.
Sie zeigen, ob Nutzer sich aktiv mit Inhalten beschäftigen und ob aus Aufmerksamkeit tatsächlich Interesse wird. Ergänzt wird dieser Ansatz durch datengetriebenes Targeting sowie ein ständiges Kampagnen- und Ziel-Monitoring, um Inhalte und Aussteuerung fortlaufend an den definierten Zielen auszurichten.
Die Rolle der Native Alliance
Für die Native Alliance ist der Mid Funnel ein zentraler Wirkungsraum innerhalb moderner Kommunikationsstrategien. Die Produkte der Native Alliance sind darauf ausgelegt, Markenbotschaften in hochwertigen Umfeldern zu platzieren und Nutzer entlang ihrer Informations- und Entscheidungsphase zu begleiten.
Dabei übernehmen die Formate unterschiedliche, aber komplementäre Funktionen: Native Ads schaffen den ersten qualifizierten Zugang, Native Advertorials vertiefen Inhalte und unterstützen den Aufbau von Markenverständnis und Kaufbereitschaft. Gemeinsam tragen sie dazu bei, die Verbindung von Branding und Performance in der Praxis umzusetzen.
Der Mid Funnel rückt stärker in den Fokus, weil er die Lücke zwischen Reichweite und Conversion schließt. Genau dort entstehen Präferenzen, Bewertungen und konkrete Handlungsimpulse.
Native Ads und Native Advertorials sind für diese Phase besonders relevant, weil sie inhaltliche Einbindung, Nutzerorientierung und messbare Wirkung miteinander verbinden. Für die Native Alliance sind sie deshalb zentrale Bausteine, um Werbetreibenden Lösungen anzubieten, die nicht nur sichtbar, sondern auch wirksam zwischen Marke und Performance arbeiten.